Dienstag, 17.06.2003

"I gotta gotta take a trip, gotta take a trip out of this place
I gotta gotta get away, get away from the human race
I don't know what I'll see, don't even know what I'll find
I don't know what to pack, never been to a trip at the mind"
(Trip at the brain / Suicidal Tendencies)

Esse Wassermelone und höre Suicidal Tendencies. Es ist unangenehm drückend und die Melone kann das nicht wirklich rausreissen, draußen ist es seltsam bewölkt, aber scheinbar ist das Wetter noch im Prozeß der Entscheidungsfindung ... ob es nun ein Gewitter inszenieren soll zu meinem abendlichen Vergnügen oder lieber weiter chronisch-phlegmatisch bewölkt bleiben will. Ich weiß nicht was ich von Abenden wie diesem halten soll. Eigentlich hab ich mir eine Flasche Chianti gekauft, um diesen Tag ausklingen zu lassen ... raussetzen, an die frische Luft, die Füße hoch, langsam sehen, wie die Sonne untergeht und den Abendhimmel in diese phantastischen Farben taucht und spüren, wie die Hitze des Tages langsam abebbt, um der nahenden Nacht den Empfangsteppich auszubreiten. Stattdessen diese uninspierende weißgraue Suppe. Nichtmal die Blätter der Bäume oder Sträucher bewegen sich ... ob es dem Wind auch zu drückend ist ? An einem Abend wie diesem glaube ich, daß der Wind zu den faulsten Wesen im Universum zählt.