Sonntag, 17.07.2005

"Thank you for the days
Those endless days those sacred days you gave me
I'm thinking of the days
I won't forget a single day believe me"
(Days / Elvis Costello)

In der Nacht nach Hause kommen nach einem schönen, sonnigen Sommertag. Immer noch 18 oder 19 Grad, immer noch angenehm warm. Über einem der nächtliche Himmel in dunkelstem Blau, fast schwarz, mit seinem weiß-leuchtenden Sternen ... und Stille. Einfach nur Stille. Keine Autos, keine Menschen, auch keine Vögel, keine Grillen, nichts, einfach nur Stille. Man selbst und ein Moment ... der einem scheinbar ganz allein gehört ... wenn man ihn möchte, wenn man nicht achtlos an ihm vorbeigeht ... wenn man sich auf ihn einlässt. Einfach hochschauen und etwas spüren von dieser Unendlichkeit, in der wir selbst nur ein winziger Teil sind ... die Augen kurz schliessen, einfach nur atmen, die Stille auf eine ganz eigene Art in sich aufnehmen ... die Augen wieder öffnen, Sterne ... wie unbedeutend angesichts solcher Momente doch all die Kleinigkeiten des Alltags werden, all die Gedanken und Probleme ... und eigentlich sollte man einfach seine Isomatte rausholen und den Schlafsack und mit diesem Augenblick zusammen einschlafen ...