Samstag, 13.08.2005

T-6T-6

"Revvin' up your engine
Listen to her howlin' roar
Metal under tension
Beggin' you to touch and go"
(Danger Zone / Kenny Loggins)

Samstag, 13.08.2005, irgendwann gegen 13:15, Westflug-Flugtage, Merzbrück. Der Augenblick, auf den ich mich schon seit knapp einem Jahr, genauer gesagt seit den letzten Flugtagen, gefreut habe, ist gekommen. Schon letztes Jahr waren 4 T-6 "Harvard" mit dabei gewesen, und schon da hatte ich mir überlegt, wie genial es sein muß, einmal in so einem Teil mitzufliegen ... viel näher kann man als Normalsterblicher dem Fluggefühl eines hochgezüchteten Warbirds aus den 30er / 40er Jahren nicht kommen. Die T-6 wurde in genau dieser Zeit (aber auch noch deutlich länger) als Fortgeschrittenentrainer u.a. für angehende Jagdflieger eingesetzt ... ein Zweisitzer also für Fluglehrer und -schüler, knapp 9 Meter lang, knapp 13 Meter Spannweite, ein 9-Zylinder Wasp-Sternmotor mit 22 Liter Hubraum (Vergaser und luftgekühlt natürlich) und einer Leistung um die 550 PS, die einen Zweiblattpropeller antreiben ... stolze 200 Liter nimmt sich der Motor schonmal in der Stunde, wenn er fordernd bewegt wird. Das Abfluggewicht der Maschine mit Treibstoff und zwei Mann an Bord dürfte so um die 2,2 oder 2,3 Tonnen liegen.

Nun denn, schon kurz nach unserem Eintreffen auf dem überaus gut besuchten Flugtag kommt eine T-6 gerade von einem Rundflug zurück. Sie trägt die Kokarden der Royal Air Force und ist mit braun/grünem Tarnschema versehen. Die Unterseite und die Propellernabe sind knallgelb lackiert - genau wie der Helm des Piloten. Gelb mag ich, das ist irgendwie passend denke ich mir schmunzelnd. Der Motor wird abgestellt, der Pilot steigt aus, ein paar Helfer kommen hinzu, dann steigt der Passagier aus. Als sich der Pilot ein wenig mit den Zuschauern an der Absperrung unterhält, nutze ich die Chance, einfach mal zu fragen.

"Wie teuer ist so ein Flug in der T-6 ?"
"220 Euro."
"Und kann man da jederzeit fliegen ?"
"Ja, jederzeit."

Kurzentschlossen bekommt Pascal die Kamera und los gehts, über die Absperrung aufs Feld.
"Du hast schonmal was Kunstflug gemacht ?" fragt der Pilot.
"Ähm nein" sage ich und hoffe, daß das nichts ausmacht, während ich quasi an einen Helfer übergeben werde, der mich zur Maschine bringt und mir beim Anschnallen helfen soll.

"Du wolltest ein bißchen Kunstflug machen oder ?" meint er zu mir.
Ich nicke. "Ja gern". Ehrlich gesagt habe ich keinen Schimmer, was nun programmmässig auf mich zukommt, und was die beiden da nun genau unter Kunstflug verstehen.

Nun gut, ich weiß ja, daß es nicht so unbedingt einfach ist, in ein solches Flugzeug zu steigen, und das man nicht überall hintreten darf. Nicht ohne Grund sind bei vielen Flugzeugen dieser Zeit die Flügelbereiche, auf die man treten kann, gut sichtbar mit Linien oder anderem gekennzeichnet.
Der Einstieg in die T-6 verläuft schmerzlos, wenn man ein gesundes Maß an Beweglichkeit mitbringt und weiß, wo man hinmuß. Ich hatte erst gedacht, ich müsste vornerein, weil ich dachte, die Flugschüler sitzen vorne. Nunja, nicht ganz, ich musste nach hinten. Also rechter Fuß auf eine Stufe rechts unten vom hinteren Cockpit, dann in einem seltsamen Teil-Spagat mit dem linken Fuß auf den Sitz, dann ist man irgendwie so halb drin und so halb auch nicht, dann irgendwie das rechte Bein nachziehen ins Cockpit und irgendwie auf den Sitz setzen. Schön, geht doch, denke ich mir. Das Cockpit ist finde ich geräumig, geräumiger als erwartet ... aber amerikanische Flugzeuge haben meistens viel Bewegungsfreiheit vorgesehen ... anders, als das etwa in einer Bf 109 gewesen sein muß.

Der Helfer kommt zu mir auf die Fläche und bereitet das Anschnallen vor ... vorher fischt er aber noch irgendwas aus dem hinteren Cockpit, was wie eine originalverpackte/verschweisste Decke oder so ausschaut, die irgendwie neben dem Sitz lag und dort scheinbar nicht hingehört. Egal. Am Verbindungsstück des rechten Gurtes sind 3 Anschlusspunkte vorgesehen ... einer für den linken Teil des Beckengurtes und zwei für die über die Schultern geführten Gurte. Dazu hat das Verbindungsstück einen Hebel, um die Gurte zu lösen. "Beim Festschnallen kommt es drauf an, daß es straff ist, aber man genügend Luft zum Atmen hat", irgendwas in der Art sagt der Helfer und ich zurre etwas an den Gurten bis ich es optimal finde und auch Platz für ausgiebiges Atmen habe.

Dann reicht er mir die Kopfhörer und erklärt mir kurz die Handhabung. "Mikro möglichst nah an den Mund, wenn Du Dich selbst hören kannst, kann Dich auch der Pilot hören". Die Kopfhörer brauch ich erst anzuziehen, wenn der Pilot kommt, der noch ein kleines Schwätzchen draussen hält. Also noch Zeit für ein paar Hinweise ... "die Beine immer breit auseinander halten, damit der Steuerknüppel freigängig ist" ... ich habe ja im hinteren Cockpit auch ein Cockpit mit Gashebel und Steuerknüppel, und es wäre nicht günstig, wenn der Pilot vorne versucht, uns aus einer unangenehmen Fluglage zu bringen, und ich hinten den Knüppel blockiere. Der Helfer sagt mir nochmal, daß ich mich direkt bei dem Piloten melden soll, wenn mir etwas nicht gefällt / ich etwas nicht will oder ich genug habe ... ich nicke und lächle dermassen versonnen, daß man mich als Aussenstehender für restlos debil halten muss.

Ok, nun kommt auch der Pilot, steigt kurz auf die Fläche, fragt, ob alles in Ordnung ist und meint "Wir machen erstmal einen Überflug und dann schauen wir mal, wie es weitergeht". Es folgt ein kurzer Hinweis auf den Kotzbeutel, der rechts im hinteren Cockpit ist ... nunja eigentlich sehe ich dort nur etwas, was ich eher für eine lederne Kartentasche halte, was es wohl auch ursprünglich war ... vermutlich ist nun eine Tüte drinnen für den Fall des Falles, aber wir sind einhellig der Meinung, daß wir ihn nicht brauchen werden heute. Der Pilot begibt er sich nach vorne, steigt ein, und der Helfer erklärt noch kurz, wie man den hinteren Teil des Kabinendachs auf und zumacht und zieht es dann zu.

Gut, also Kopfhörer aufziehen, Mikro an den Mund befördern, sehen, daß ich richtig sitze, und dann ertönt auch schon der durchdringende Ton vom Anlasser, der ein paar Sekunden anhält, dann wird der Wasp-Stern angelassen und die Luftschraube beginnt sich zu drehen. Mein Lächeln wird vermutlich in diesem Augenblick nochmals deutlich debiler.

Wir stehen noch kurz und rollen dann zur Startbahn ... nochmals etwas warten, ich lausche dem Funkverkehr zwischen dem Piloten, dem Tower und anderen Piloten, die in der Luft sind. Freigabe, es geht los, ich werde dezent in den Sitz gedrückt als die T-6 Fahrt aufnimmt ... uah, nicht gerade eine schlechte Beschleunigung denke ich mir grinsend, als ich nach links schaue, über den Flügel, und die Maschine bereits abgehoben ist. Noch einmal sagt der Pilot "Wir machen erstmal einen Überflug und dann schauen wir mal".

Einen Überflug .. ok ... vom letzten Jahr habe ich den noch in Erinnerung, wie T-6 recht tief übers Feld gebrettert sind mit einer Geschwindigkeit, die ich so auf 300 bis 350 Sachen geschätzt hatte ... also wirklich zügig. Wird es so ein Überflug ? Oder ein eher normaler Überflug ? Wirklich schnell unterwegs sind wir nicht, so kommt es mir vor, während wir noch etwas Höhe machen und irgendwann eindrehen ... und irgendwie sind wir auch höher als erwartet ... vielleicht wird es doch ein eher zahmer Überflug ? Da kippt die T-6 leicht über den Flügel nach unten und nimmt Fahrt auf. "Wuuuhuuuuu" denke ich mir, so ähnlich ist das auch bei der Achterbahn, wenn es nach einer Steigung nach unten geht. Aber die abrupte Rolle danach ist neu und erwischt mich kalt, genau wie die Rollgeschwindigkeit der Maschine mich kalt erwischt, mein Kopf macht einen kurzen ersten Kontakt mit dem Kabinendach, und mir kommt in den Sinn, was meine Physiklehrerin immer so schön in der Oberstufe sagte damals ... "in Inertialsystemen gilt der Trägheitssatz". Recht hatte sie.

"Alles klar ?" kommt es von vorne.
"Alles klar !" sage ich von hinten.
"Gut, dann fliegen wir nun mal was über freies Feld und spielen da was."

Voller Neugier und Erwartungsfreude geniesse ich die Aussicht und frage mich, was wohl nun auf mich zukommt. Wir machen noch ein wenig Höhe und sind recht schnell angekommen, wo unter uns wirklich nur Felder sind, ich nichtmal eine vereinsamt auf der Weide stehende Kuh ausmache, dafür aber viel grün und einen kleinen See. "Sicher ist sicher" denk ich mir, wenn was schiefläuft, kann man wenigstens halbwegs gut notlanden oder es kommt wenigstens unten niemand zu schaden. Und wieder geht es über den Flügel weg nach unten, diesmal steil, 90 Grad schätze ich. Eine interessante Perspektive denke ich mir, soweit ich gucken kann nur Boden, und irgendwie sind wir gar nicht so hoch und irgendwie kommt eben jener Boden schnell näher. Gut, ich spiele gerne Flugsimulationen, und inzwischen ist da die Grafik auch weit genug, das die Aussicht schon recht ähnlich ist ... aber dort ist man selbst am Steuer, dort weiß man, wann man hochziehen muß, und wenn mal was schiefläuft, ok, es ist nur ein Spiel. Das hier ist die Realität.

Real sind auch die Kräfte, die auf einen wirken, was ich zu spüren bekomme. Das Abfangen der T-6 aus dem Sturz erwischt mich kalt, es kommt so abrupt, daß mein Kopf nach unten gerissen wird, ich einen wundervollen Blick auf meine Oberschenkel, Schuhe und das Bodenblech des Cockpits habe und so bei mir denke "urgel so fühlt es sich also an" ... nach dem Abfangen Steigflug, die Kräfte lassen nach und ich bekomm den Kopf wieder hoch. Der Vorteil des Piloten ist, er weiß, was als nächstes kommt, er weiß, worauf er sich einzustellen hat. Nachteil des Mitfliegenden - in diesem Fall mir - er weiß es nicht. Und ich muß zugeben daß ich auch nicht wirklich eine Vorstellung hatte, wie diese Kräfte, über die man so häufig redet, sich eigentlich anfühlen ... wenn der Kopf etwa in Sekundenbruchteilen plötzlich das fünffache wiegt ... und wie brachial und ohne Anündigung die Querbeschleunigungskräfte bei solchen Manövern einsetzen. Sicher, auf dem Öcher Bend oder der Anna Kirmes kann man auch schonmal auf dem ein oder anderen Gerät in ähnliche Regionen vorstossen ... ich erinnere mich nur an dieses Eclipse-Teil ... aber das hier ist etwas anderes ... man entdeckt ein völlig neues Körpergefühl.

"Alles klar da hinten ?" fragt der Pilot.
Ich bejahe die Frage und merke nebenbei, daß mein Mund komplett trocken ist. Ich habe keine Ahnung, wo der ganze Speichel hin ist. Ich meine ich weiß, daß bei starken positiven g-Kräften das Blut nach unten gedrückt wird, aus dem Kopf runter in die Beine fliesst, aber daß das auch mit dem Speichel passiert, ist mir neu.

Weiter geht es ... ich werde abwechselnd nach unten gedrückt oder hänge plötzlich umgekehrt in den Gurten, teilweise schaff ich es nichtmal, die Füsse auf dem Boden zu halten, und ich frage mich, wie es dem Piloten wohl gelingt, die Füsse auf den Seitenruderpedalen zu behalten. Vermutlich alles eine Frage der Übung. Immerhin reisst es mir nun nicht mehr den Kopf nach unten, ich ahne ungefähr, wann wieder Querbeschleunigung kommt, bin somit halbwegs vorbereitet und kann in den Manövern etwas anderes bewundern als meine Oberschenkel, und beim Rollen bekommt mein Kopf auch nur noch einmal leichten Kanzelkontakt, sonst bleibt er dank Nackenmuskulatur halbwegs an seinem Ort. Als Mitfliegender habe ich irgendwie nur eine grobe Vorstellung davon, was gerade für Manöver geflogen werden, ich sehe nach vorne, ich sehe den gelben Helm des Piloten, weiter vorne entweder den Boden oder den Himmel oder beides, was mitunter recht schnell wechselt, ab und zu schaue ich zur Seite über den Flügel, der mir erstaunlich groß vorkommt, nun gut, als Trainer hat die T-6 eh etwas mehr Spannweite. Der Rest zum Thema Orientierung wird mir vermittelt durch die Kräfte, die auf mich wirken, und meinen Gleichgewichtssinn, der reichlich zu tun bekommt. Bemerkenswert finde ich nur, daß ich die Gurte nicht spüre, auch wenn ich wirklich in ihnen hänge, sie halten mich in Position, aber es ist irgendwie so, als wären sie gar nicht da. Vielleicht auch, weil zuviel anderes da, was man spürt, und deshalb werden gewisse Sachen einfach ausgeblendet. Bemerkenswert ist auch, daß ich bei einem Sturz Richtung See bei mir denke "Hey, der sieht fast aus wie in Il-2" ... Il-2 ist eine Flugsimulation, die ich mal sehr intensiv gespielt habe.

Ich verstehe auch, warum Piloten für hohe Querbeschleunigung eine besondere Atemtechnik halten ... ich ertappe mich zumindest mehrmals dabei, intuitiv sehr bewusst und recht stossartig zu atmen ... weniger geboren aus dem Wunsch, ausgefeilte Techniken anzuwenden, als mehr aus dem Willen, überhaupt zu atmen und den Körper mit Sauerstoff zu versorgen.

"Alles klar da hinten ?" fragt der Pilot wieder
"Ja. Man merkt, daß der Körper nicht ganz dafür geschaffen ist, aber es ist interessant."
"Wieviel g waren das gerade ?" frage ich.
"4,6 4,7" meint er. Zugelassen ist die T-6 bis 5g ... trotz Kopfhörern und der Kanzel hört man doch nicht gerade wenig vom Motor ... draussen hört man natürlich noch eine Ecke mehr, immerhin geht der stummelartige Auspuff praktisch direkt hinter dem Motor ins Freie und dient wohl nur dazu, irgendwie die anfallenden Abgase rauszuschaffen, und nicht dazu, irgendwas für die Lärmdämpfung zu tun ... klar gesagt: eine T-6 ist einfach laut ... was wir übrigens kurz vor der Nachhausefahrt noch einmal bestaunen konnten, als genau diese T-6 Richtung Hangar fuhr, wir etwa 30 Meter entfernt frontal standen und der Pilot den Wasp vor dem Abstellen nochmal auf volle Touren brachte und man nur noch Leute sah, die die Hände an die Ohren führten.

Nach etwa 5 oder 7 Minuten "Spielzeit" geht es zurück zum Feld. Ich frage den Piloten, wieviel Flugstunden er schon weg hat, "circa 500" meint er. Ich frage noch ein bißchen zum Motor und zum Flugzeug, dann kommt vom Tower die Info, daß wir noch nicht runterkönnen, weil gerade eine Vorführung über dem Feld ist. "Schön" denke ich mir, noch etwas Warteschleife, noch etwas Zeit, die Aussicht zu bewundern und Eindrücke zu sammeln.

Wenn man im Fernsehen oder in Filmen schöne Cockpitaufnahmen von Loopings oder ähnlichem sieht, wo erst der Himmel kommt und dann der Boden und dann wieder der Himmel, schaut es so verklärt romantisch aus, so nach Freiheit, Grenzenlosigkeit ... real erscheint es mir so, daß man alle Hände voll zu tun hat, mit den Kräften klarzukommen, die auf einen wirken, um überhaupt etwas von dieser wilden Freiheit zu sehen ...

Dann geht es zum Landeanflug rein. Der Pilot macht seine Kabinenhaube ein und Frischluft strömt ins Cockpit ... nun verstehe ich ungefähr, warum Piloten so oft es ging die Haube offen hatten ... die Frischluft empfinde ich als herrlich belebend, der Vergleich mag seltsam klingen, aber einen Augbenblick lang denke ich an einen Boxer, dem man in der Pause mit dem Handtuch Wind zufächert. Ich wische über meine Stirn und merke  überrascht, wieviel Schweiß sich dort angesammelt hat. Wir setzen auf, auch das ist deutlich spürbar, nicht so gedämpft, wie ich es von der An-2 letztes Jahr in Erinnerung hatte. Militärmaschine eben, rauh, da kommt es nicht auf Komfort an, sondern auf Leistung und auf die Erfüllung anderer Spezifikationen. Während wir rollen bin ich noch mehr mit mir selbst und mit meinen Eindrücken beschäftigt als mit der Umgebung.

"Hey, Du musst auch winken, Mensch ! Guck mal, die winken doch alle." meint der Pilot zu mir.
Uh, recht hat er, ich schaue raus und fange an zu winken, während wir langsam in die Parkposition auf dem Rasen rollen. Die Erde hat mich wieder - fast. Der Motor wird abgestellt, ich öffne den Verschluß meiner Gurte und streife sie ab, Kopfhörer an den Sitz stecken, dann den Hebel für die Kabinenhabe und nach vorne ziehen ... Frischluft nun auch hinten, herrlisch, ich atme tief durch und fange wieder an, debil zu grinsen. Nun muß ich nur noch wieder rauskommen. Der Pilot und ein Helfer sind inzwischen da, "einfach raus wie Du reingekommen bist" ... joah, wenn ich das in dem Moment (noch immer leicht adrenalin-erfüllt und irgendwie nicht wirklich am Boden angekommen) noch gewusst hätte. Also, Füsse auf den Sitz, rechtes Bein auf die Stütze, dann kurz auf die Flächenwurzel und runter. "Joah, so geht es auch" meint der Pilot, ich schüttle seine Hand, bedanke mich und bin immer noch restlos begeistert. "Hat Spaß gemacht mit Dir" meint er, vermutlich auch leicht schmunzelnd, und ich begebe mich in Richtung Absperrung zu den Zuschauern, kletter über eine orange Gummisperre, kaum auf der anderen Seite angekommen fragt mich eine Frau schon leicht grinsend "Und ? wie war es ? Erzähl" und ich sag so "klasse, irgendwie was anderes, genial" ... nicht wirklich in der Lage, bereits irgendwelche Antworten zu geben, sie lächelt und ich geh weiter und schaue, wo Pascal steckt. Jemand anderes kommt und fragt auch noch, wie es war, und ob ich wüsste, wie teuer denn ein Rundflug in einem Doppeldecker wäre ... wusste ich nun nicht ... aber Doppeldecker ... das wäre ja nun was fürs nächste Jahr ;-).